Für einzelne Räume mit gutem Untergrund kann Selbermachen sinnvoll sein — Sie sparen ca. 60–70% der Kosten. Bei ganzen Wohnungen, hohen Decken, schlechtem Untergrund oder dunklen Farbtönen lohnt sich ein Profi: Das Ergebnis hält länger, sieht besser aus und der Zeitaufwand ist für Sie minimal. Ein Raum (25 m² Wand) kostet beim Profi ca. 200–375 €.
Kurze Antwort
Die Entscheidung hängt von drei Faktoren ab: Umfang des Projekts, Zustand des Untergrunds und Ihrem eigenen Zeitaufwand. Ein erfahrener Maler streicht eine 3-Zimmer-Wohnung in 3–4 Tagen — als Laie brauchen Sie mindestens doppelt so lang und das Ergebnis ist in der Regel weniger gleichmäßig. Ab zwei Räumen oder bei Vorarbeiten am Untergrund empfehlen wir klar den Profi.
Kostenvergleich
Selbst streichen (1 Raum, 25 m² Wandfläche): - Farbe (10 l Markenfarbe): 40–60 € - Werkzeug (Rolle, Pinsel, Abdeckfolie, Kreppband): 30–50 € - Gesamtkosten: ca. 70–110 €
Professioneller Maler (gleicher Raum): - Komplett inkl. Material: 200–375 €
Die Ersparnis beim Selbermachen liegt bei ca. 60–70%. Allerdings: Werkzeug und übrige Farbe werden oft nie wieder verwendet — die echte Ersparnis ist geringer als gedacht.
Wann lohnt sich der Profi?
Ein professioneller Maler ist die bessere Wahl bei:
- Kompletten Wohnungen oder Häusern (ab 3 Räumen) - Hohen Decken über 3 Meter - Schlechtem Untergrund (Risse, Löcher, alte Tapete) - Dunklen oder kräftigen Farbtönen - Zeitdruck (z.B. vor Umzug oder Einzug) - Fassadenanstrichen (Gerüst, Wetterschutz) - Treppenhäusern und schwer zugänglichen Bereichen
Profis arbeiten schneller, sauberer und haben die richtigen Werkzeuge. Das Ergebnis hält durchschnittlich 2–3 Jahre länger als DIY-Anstriche.
Was das für Sie bedeutet
Unsere Empfehlung: Wenn Sie Zeit und Spaß daran haben, streichen Sie ein einzelnes Zimmer gerne selbst. Ab zwei Räumen oder bei Vorarbeiten am Untergrund holen Sie sich einen Profi. Die Mehrkosten sparen Sie durch Haltbarkeit und Zeitersparnis wieder ein.